Hardware und Software (GSLweb)    

Das Call Center der GAST ist derzeit mit 43 handelsüblichen PCs mit dem bekannten Betriebssystem „Windows“ – derzeitige Version „8.1 Professional“ – ausgestattet. 27 davon sind für die Erfassung der eingehenden Anrufe vorgesehen, die restlichen Arbeitsplätze teilen sich der Leiter GAST sowie seine GAST-Manager und bei Bedarf auch noch die kriminalpolizeilichen Sachbearbeiter.

Für Recherchen im oder die Verbindung ins Internet stehen zwei weitere PCs mit DSL-Anbindung zur Verfügung. Alle Arbeitsplätze sind mit modernen Headsets ausgerüstet und mit Netzwerkdruckern verbunden.

Ein eigener Arbeitsplatz mit Zugriff auf das firmeneigene Netzwerk steht für den Verbindungsmann der Flughafen München GmbH bereit.
Für den Vertreter der betroffenen Fluggesellschaft ist ein Arbeitsplatz mit einem Cute-Terminal (Common User Terminal) und einem DSL-Internet-Rechner vorbereitet. Mittels des Cute-Terminals kann der Vertreter der Fluggesellschaft firmenintern mit seinem Notfallmanagement sowie mit allen anderen Stationen seiner Firma weltweit kommunizieren und notwendige Daten austauschen.

Hardwareseitig ist die Software „GSLweb“ einmal in einer Webfarm im Rechenzentrum des Bayerischen Landeskriminalamt in München implementiert und kann dort als Web-Anwendung über den Internet-Explorer von jedem Arbeitsplatz-PC der bayerischen Polizei aufgerufen und je nach vorhandener Berechtigungsstufe bearbeitet werden.

Es ist ohne Bedeutung ob die Auskunfts- und Vermisstenstelle bei der PI Flughafen oder von der für den jeweiligen Schadensfall zuständigen Polizeidienststelle errichtet und betrieben wird.

Des Weiteren steht für die Mitglieder des Förderkreises „GAST-EPIC“ eine eigenständige Serverfarm, die ihren Platz im Keller der PI Flughafen München hat, für Vereinseinsätze zu Verfügung.

Die Anwendung "GSLweb" wurde für die schnelle und reibungslose Abwicklung der Protokollierung eingehender Anrufe und zur Unterstützung der kriminalpolizeilichen Arbeit bei der Polizei Flughafen München entwickelt und konzipiert.

Voraussetzung für eine professionelle Erfassung und Verarbeitung der Daten in GSLweb sind geschulte Anwender. Um dieses Ziel zu erreichten, wurden in der Vergangenheit umfangreiche Schulungsmaßnahmen durchgeführt und die Anzahl der freiwilligen Mitarbeiter ständig erhöht.

Das Programm ist für kleine und große Informationszentren gleichermaßen geeignet. GSLweb ist eine leistungsstarke, intuitiv zu bedienende Anwendung, die große Funktionalität für die Abarbeitung von Schadenslagen bietet.

Im Echtbetrieb ist es dadurch möglich, bei Erfordernis in der Einsatzstelle verschiedene Einsätze - getrennt voneinander – zu verwalten und zu bearbeiten.

Das Programm bietet die Möglichkeit der professionellen Verarbeitung und Verknüpfung von Hinweisen/Anrufen, Personen- und/oder Opferdaten, Personenbeschreibungen usw.

Die Funktion für den Statusabgleich sorgt für Übereinstimmung zwischen dem bereits eingestellten Bestand in der GSLweb-Datenbank und neuen Erkenntnissen, da bei größeren Schadenslagen meist nicht alle Opfer sofort bekannt sind. Alle neu gefundenen Verbindungen werden beim Abgleich angezeigt und bei entsprechender Übereinstimmung und Einverständnis des Abgleichsauslöser zusammengeführt.

Eine integrierte Statistikvorschau ermöglicht jederzeit die Ansicht der bereits erfassten Daten (Anzahl der Opfer, Anrufer, Vermissten usw.) in einer Übersichtsliste und kann dann gespeichert bzw. ausgedruckt werden.

Bei jeder Neuanlage von Opferdaten wird vom System eine Individualnummer vergeben. Für die kriminalpolizeiliche Sachbearbeitung im Bereich Ermittlung und Auswertung bietet GSLweb ein großes Paket an Hilfestellungen.

Die Listen der Personen/Opferdaten, Streugut, Identifizierung usw. sind so miteinander verknüpft, dass eine lückenlose Recherche das Ergebnis der Sachbearbeitung in jedem Fall beschleunigt. Eine Doppelerfassung ist mit GSLweb nicht erforderlich. Liegt eine Gemengelage vor (Unglücksfall aufgrund eines terroristischen oder extremistischen Anschlags) so besteht die Möglichkeit neben Suchanfragen von Angehörigen auch Zeugenhinweise in der Anrufermaske entgegen zu nehmen. Diese Hinweise werden dann per e-mail an einen vorher festgelegten Empfänger (sachbearbeitende Dienststelle, i.d.R. LKA) verschickt.




 
 
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